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Fünf Frauen und drei Männer bilden derzeit das Lernbegleiter-Team der Freien Schule. Unterstützt werden sie in ihrer Arbeit von FSJ-lern, einer Sonderpädagogin, Eltern und Honorarkräften.
Neben einer entsprechenden Qualifikation bzw. Erfahrung in Schuldidaktik legen wir in unserem Team viel Wert auf menschliche Qualitäten wie persönliche Reife, Flexibilität, geistige Unabhängigkeit und Lernbereitschaft sowie Empathie- und Humorfähigkeit. Damit in unserer Schule, so wie wir sie verstehen, richtige Entscheidungen getroffen werden, ist es zudem sehr wichtig, dass wir LernbegleiterInnen untereinander und mit den Schulgründern und den Eltern intensiv kommunizieren und diskutieren. Gemeinsames Anliegen von uns ist ein authentischer, liebevoller Umgang mit Kindern, ein starkes Engagement für neue, kindgerechtere Wege in der Schulpraxis und der Wunsch, mit den Kindern, den Eltern und dem Konzept zu wachsen. So legen wir auch Wert auf regelmäßige Fortbildungen und Supervisionen.
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"Mit Kindern vergehen die Jahre wie im Flug, doch Augenblicke werden zu Ewigkeiten." (Jochen Mariss)
In den vergangenen Jahren hatte ich die Möglichkeit, die FSD als Mutter, Vorstand und Integrationshelferin kennenzulernen und freue mich, dass ich seit dem Schuljahr 2010/11 als Lernbegleiterin in der Primaria tätig sein kann. Sehr neugierig und mit viel Freude habe ich mich damit auf einen neuen Weg begeben. Ich liebe es, mit Kindern Musik zu machen, handwerklich-kreativ tätig zu sein, mit Zahlen und Buchstaben zu jonglieren, Bewegung in den Alltag zu bringen und dabei „Augenblicke zu Ewigkeiten“ werden zu lassen.
Als staatlich anerkannte Erzieherin und zertifizierte Motopädagogin habe ich in Kindergarten, Hort und Frühförderstelle gearbeitet. Derzeit nehme ich an der Weiterbildung zur Montessoripädagogin bei Claus-Dieter Kaul teil.
Kontakt: Anita.Babler(at)t-online.de
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"Leben ist Bewegung." (Gabrielle Roth)
Als Mitgründerin dieser Schule und Mutter zweier Schülerinnen hier liegt es mir besonders am Herzen, einen Beitrag zu leisten zur notwendigen Veränderung unserer Gesellschaft. Ich wünsche mir, dass die Kinder an unserer Schule entspannt lernen, dass sie sich entfalten können und entwickeln können, was wirklich in ihnen steckt, damit sie später als Erwachsene den Mut haben, ihre ureigenen und damit vielleicht sogar unkonventionellen Wege zu gehen.
Ich liebe es genauso, das wunderbare Montessorimaterial mit den Primaria-Kindern zu erkunden wie mit ihnen die Natur und ihre Elemente zu erleben, Yoga zu üben, zu tanzen und Theater zu spielen. Rituale zu den unterschiedlichsten Anlässen wie zum Beispiel das Feiern der Jahreskreisfeste sind mir ein großes Anliegen. Eine gut gepflegte Beziehung zu den Kindern ist für mich die wichtigste Voraussetzung für gemeinsames Lernen.
Ausgebildet bin ich als Realschullehrerin für Deutsch, Kunst und Biologie, als Yogalehrerin (Freiburger Yogaschule, Hans-Harald Niemeyer), Tanztherapeutin(Wendepunkt, Rico und Clara Lang) und Feuerlaufleiterin (sundoor, Peggy Dylan, USA). Außerdem habe ich bei Claus-Dieter Kaul die Montessoriausbildung absolviert.
Kontakt: sanne.straub(at)web.de
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"Wo kämen wir hin, wenn alle sagten:
Wo kämen wir hin?
Und keiner ginge, um zu sehen,
wohin wir kämen, wenn wir gingen?" (Lao Tse)
Schon mehrere Jahre bin ich mit der Freien Schule Dreisamtal als Vater und als Integrationshelfer verbunden. Seit dem Schuljahr 2011/2012 freue ich mich nun als Lernbegleiter die Kinder in der Primaria zu begleiten.
Die Fähigkeit zu wissen, was wir wirklich brauchen und zu wissen, wie wir dies im Einklang mit unserer menschlichen und natürlichen Umwelt bekommen können, finde ich eine zentrale Fähigkeit für ein erfülltes Leben. Den Kindern bei der Entwicklung dieser Fähigkeit Raum und Unterstützung zu geben ist mir ein großes Anliegen.
Ich schätze es sehr, dass die Kinder in der Freien Schule Dreisamtal in einer achtsamen Umgebung, ohne Benotung und Leistungsdruck, ihre Interessen entdecken und ihre einzigartigen Persönlichkeiten entfalten können.
Ich bin Sonderpädagoge, habe das Montessori-Diplom, die Grundausbildung in Gesprächs- und Focusingtherapie (igf), liebe die Natur und dass es im Leben immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt.
Kontakt: markus.weber(at)dreisamtalschule.de
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Seit 2009 bin ich Lernbegleiterin in der Sekundaria der FSD. An einer freien Schule zu arbeiten hat für mich viel gesellschaftspolitische Relevanz - freie, selbstbestimmte, geliebte und geachtete Kinder brauchen wir. Seit 1996 arbeite ich auch als selbständige, freischaffende Schauspielerin und Kursleiterin – bis 2009 mein Hauptberuf. Immer noch bin ich weiterhin mit viel Spaß beruflich tätig in diesem Feld. Seit 14 Jahren beschäftige ich mich mit der Pädagogik der Wilds und anderer Reformpädagogen und bin Mitglied im Verein "Mit Kindern wachsen". Ich wurde 2001 Erzieherin (damit ich eine Grundlage für die Montessori-Pädagogik bekam) und arbeitete inklusive Anerkennungsjahr insgesamt 9 Jahre an der Freien demokratischen Schule „Kapriole" als Honorarkraft, hauptsächlich in den Bereichen Theater und Musik.
Im Jahr 2007 habe ich mein Montessori-Diplom bei Claus Dieter Kaul abgeschlossen. Ich freue mich, alle meine Fähigkeiten und Erfahrungen in der FSD einbringen zu können. Außer der Lernbergleitung in der Freiarbeit mache ich viel Musik und Theater mit den Kindern. Eine meiner inneren Leitlinien im Umgang mit den Kindern stammt aus meiner Zeit als Praktikantin in einer Montessorieinrichtung, eine Aussage, die mir meine Chefin damals mit auf den Weg gab: "Hauptsache ist, Sie lieben die Kinder!"
Kontakt: privat(at)shinore.de
www.theater-lust.de www.shinore.de
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"Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht." (Afrik. Weisheit)
Ich freue mich sehr, ab diesem Schuljahr in der FSD tätig zu sein. Damit geht für mich der schon lange gehegte Wunsch, an einer freien Alternativschule zu arbeiten, in Erfüllung. Die letzten eineinhalb Jahre habe ich mein 2. Staatsexamen an einer staatlichen Schule gemacht. Davor habe ich in an der PH Freiburg studiert und mich nebenbei mit verschiedenen bildungs- und gesellschaftspolitischen Themen beschäftigt. Desweiteren habe ich parallel zum Studium einen Montessoridiplomkurs am Montessorizentrum Angell in Freiburg absolviert. Dort habe ich außerdem bereits vor meinem Studium ein Jahr lang in der Grundschule als FSJlerin mitgearbeitet, wodurch ich zahlreiche Erfahrungen mit Kindern sammeln konnte.
An der FSD wünsche ich mir Kinder und Jugendliche, auf ihrem Weg zu kritisch denkenden, selbstbestimmten und selbständigen Menschen zu begleiten. Dabei interessiere ich mich besonders für soziale, literarische, kreative und naturkundliche Lernfelder.
Ich bin glücklich, in diesem Schuljahr (2011/12) an einer Schule angekommen zu sein, die meinen Vorstellungen von Lernen am meisten entspricht: Ein Lernen, bei dem sich die Persönlichkeit von Kindern in einer sehr freien, freundlichen und anregenden Umgebung entwickeln kann.
Meinen wichtigsten Beitrag sehe ich darin, eine gute Beziehung zu den Kindern aufzubauen und ihnen ein klarer und authentischer Begleiter beim aktiven Sammeln von Erfahrungen und beim Erforschen von Wissensfeldern zu sein.
Ich arbeite seit ca. 12 Jahren mit Kindern und Jugendlichen, lange Zeit in der außerschulischen Kulturarbeit, indem ich künstlerisch-handwerkliche Angebote machte. Von 1999 bis 2005 leitete ich Kindergruppen im Rahmen von Kinder- und Jugendhilfeangeboten und arbeitete für einen freien Träger in Berlin. Ich habe daneben lange Zeit freiberuflich als Künstler und Handwerker gearbeitet, bis ich mich entschlossen habe Lehrer zu werden. Allerdings war für mich klar, dass ich an einer alternativen Form von Schule mitarbeiten will und deshalb verbrachte ich meine Praktika an Montessori-orientierten Schulen. Inzwischen bin ich als Grund-, Haupt- und Realschullehrer in Hamburg ausgebildet worden und habe dreieinhalb Jahre lang Erfahrungen mit dem staatlichen Schulsystem gesammelt. Ich bin jetzt überzeugter als vorher, dass das Konzept einer freien Schule wie hier an der FSD, in jeder Hinsicht das menschlichste und modernste ist. Und ich habe hier einen Ort gefunden, wo ich in einem lebendigen Team sehr gerne arbeite. Ich leite an der FSD das Atelier und mache Angebote in der Holzwerkstatt sowie im Bereich von Sprache, Geschichte und Politik.
Kontakt: Effenberger(at)gmx.net
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"Jeder ist einmalig!"
Ich habe mich selbst durch ein konservatives Gynmnasium gequält. Mir wurde klar: Schule hat einen prägenden Einfluss darauf, ob da ängstliche Mitläufer oder mutige Persönlichkeiten hinten raus kommen. Angst und Druck aus der Schule fern zu halten, positiv formuliert: eine liebevolle und entspannte Atmosphäre zu pflegen, finde ich derzeit die wichtigste Aufgabe und gleichzeitig die größte Herausforderung. Wenn sich Schulen etablieren, in denen Kinder als vollwertig anerkannt sind, indem sie selbst wählen können, mit was sie sich beschäftigen wollen, dann werden wir auch in Bälde eine neue Gesellschaft haben. Eine, in der wirklich Demokratie gelebt wird und in der Arbeit Freude macht und erfüllt.
Wir stehen an der Schwelle zu einer neuen Epoche. Globale Zusammenarbeit und miteinander Teilen wird sie auszeichnen, denn eine andere Wahl haben wir nicht.
Neben pathetischen Worten habe ich Freude daran, die Tertia, das ist bei uns die 7. und 8. Jahrgangsstufe, zu begleiten. Ich arbeite in der FSD seit ihrer Planungsphase, habe die Sekundarstufenausbildung beim Institut für ganzheitliches Lernen gemacht und bin Diplompädagoge und Diplommedienberater.
Kontakt: groecke(at)web.de
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“Wege entstehen durch gehen“
Schon lange interessierte ich mich dafür, wie sich eine Schule gestalten lässt, in der es um das Leben selbst geht, wo Kinder lachen, leben, lernen dürfen, wie es ihrem Naturell entspricht und dem Fluss des Lebens entspringt.
Mein eigener Weg führte mich über eine Gartenbauausbildung und verschiedene Reisen zum Lehramtsstudium in die Niederlande. Dort habe ich mich mit verschiedenen reformpädagogischen Ansätzen auseinander gesetzt, u.a. Waldorf, Reggio Emilia und demokratische Schulen. 2009 habe ich meine Weiterbildung als Montessoripädagogin bei Claus-Dieter Kaul abgeschlossen. Für mich war schon lange klar, dass ich eine Alternative zum bestehenden (Schulsystem leben möchte.
Ich freue mich sehr, an der FSD tätig zu sein und diese lebendige, dynamische Schule mitzugestalten. Humor, Freude und Begeisterung sind mir im Schulalltag wichtig. Die Balance zwischen Idealismus und Realismus gut zu meistern sehe ich als unsere Aufgabe.
Seit Schuljahr 2010/11 bin ich in der Tertia tätig. Neben dem täglichen Begleiten der Jugendlichen mit all seinen Facetten mag ich besonders unsere Großprojekte - insbesondere liegt mir der Schulgarten am Herzen. Il faut cultiver notre jardin- Eine andere Welt ist lehr-,mach- und pflanzbar!
Kontakt: steffikolarov(at)gmx.de
Profil folgt
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„Kinder werden nicht erst zu Menschen, sie sind es heute schon“ Janusz Korczak
Ich freue mich seit diesem Schuljahr als sonderpädagogische Lernbegleiterin an der FSD tätig sein zu dürfen.
Mein Aufgabenfeld besteht vor allem in der Begleitung der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in allen Altersgruppen. Hierbei lege ich großen Wert auf die Entwicklung von Selbstvertrauen, Selbstständigkeit und Selbstverantwortung der Kinder. Meine pädagogische Haltung ist besonders von Janusz Korczak geprägt. Mit Korczaks dialogischem Prinzip, das vor allem eine wertschätzende Beziehung zwischen Lehrer und Schüler meint, kann ich mich sehr gut identifizieren und es bereitet mir Freude dieses jeden Tag mit den Schülern zu leben.
Während meines Referendariats an der Sonderschule habe ich schnell gemerkt, dass die Rahmenbedingungen für eine umfangreichere Umsetzung reformpädagogischer Prinzipien und somit einer umfassenden Entfaltung des gesamten Potenzials der Kinder viel zu wenig Raum lassen. An der freien Schule gefällt mir besonders, dass das Konzept eben diese Bedingungen bietet, die es für eine selbstständige und selbsttätige Entwicklung unserer Kinder braucht. Weiterhin ist durch dieses individuelle Arbeiten aller Kinder erst die Inklusion der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die mir sehr am Herzen liegt, möglich.
Inklusion bedeutet, dass es normal ist verschieden zu sein und dass kein Mensch bestimmte Normen erfüllen muss. Es ist unsere Aufgabe Strukturen zu schaffen, in die sich alle Kinder einbringen und auf ihre Art wertvolle Leistungen erbringen um zur Gemeinschaft beizutragen. Dies führt zu einem verstärkten Zugehörigkeitsgefühl.
Es ist mir ein großes Anliegen, Inklusion an unserer Schule lebendig werden zu lassen, was eine Reflektion unserer täglichen pädagogischen Arbeit erfordert, wofür ich mich gerne, auch auf politischer Ebene mit unserem Inklusionsteam, einsetzen will.
"Das Wertvollste im Leben ist die Entfaltung der Persönlichkeit
und ihrer schöpferischen Kräfte." (Albert Einstein)
Abi und was dann?
Nachdem ich dieses Jahr mein Abitur gemacht habe, habe ich mich dafür entschieden dieses Schuljahr (2011/2012) ein FSJ (Freiwilliges soziales Jahr) zu machen. Ich freue mich mein FSJ in der Freien Schule Dreisamtal absolvieren zu dürfen und dadurch einen Einblick in einen anderen Schulalltag als den eines staatlichen Gymnasiums zu bekommen. Während des FSJs wird sich nicht nur meine eigene Persönlichkeit ein Stück weiter entfalten können, sondern ich habe auch die Chance den Kindern dieser Schule bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung zuzuschauen und ihnen dabei zur Seite zu stehen.
Als Integrationshilfe und als Betreuerin in der Nachmittagsbetreuung, habe ich genügend Zeit, um mit den Kindern zu lernen, lachen, spielen, toben und vieles mehr. Die Arbeit mit Kindern macht mir viel Spaß und ich freue mich auf ein Jahr voller Trubel und vieler neuer Erfahrungen.
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