Die MentorInnen und deren Aufgaben

Von der ersten Klasse an bekommt das Kind an unserer Schule einen Mentor, eine Mentorin aus der LernbegleiterInnenschaft. In den unteren Stufen (4-6) bedeutet das, dass die Kinder einem Mentoren/einer Mentorin zugeteilt werden, in den oberen Stufen (7-10) bestimmen die Jugendlichen möglichst selbst, wer ihr Mentor/ihre Mentorin wird. Der Mentor/die Mentorin führt mit dem Kind die Beratungsgespräche, in denen die Kinder und Jugendlichen je nach Alter und Prägung Unterstützung darin bekommen, sich selbst zu reflektieren auf allen Ebenen, den sozialen, emotionalen und lerninhaltlichen Ebenen und in denen gegebenenfalls gemeinsam Lernfelder und Lernmaterialien gefunden werden, die für das Kind und seine Entwicklung angemessen sind. Die MentorInnen sind auch für die Eltern ihrer Mentorenkinder erste Ansprechpersonen, führen zweimal im Jahr ausführliche Elterngespräche und schreiben am Ende den persönlichen Teil des Zeugnisses für das Kind.

Während des Schulalltags sind alle LernbegleiterInnen gleichermaßen für alle Kinder in der jeweiligen Stufe zuständig und haben alle im Blick. Auch die Elterngespräche über ein Kind werden gemeinschaftlich in den Stufenteams vorbereitet, damit auch keine wichtige Beobachtung verloren geht.
Durch ausgefeilte Dokumentationssysteme und gute Beobachtung dessen, was jedes Kind am Tag erlebt, hat der Mentor/die Mentorin am Ende eines Schuljahrs einen reichen Schatz an Informationen über das Kind, der dann im Zeugnis erscheint.