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Die Freie Schule Dreisamtal in Kirchzarten wächst und wächst und konnte jetzt ihre Raumprobleme durch die Pacht eines Freigeländes entschärfen. Was dort eingerichtet wurde, entschieden die Schüler weitgehend selbstständig.
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Die Schüler halfen bei der Gestaltung des Freigeländes fleißig mit. | Foto: privat |
KIRCHZARTEN (BZ). Die Schülerinnen und Schüler der Freien Schule Dreisamtal (FSD) in Kirchzarten können sich jetzt draußen so richtig austoben, ohne dazu das Schulgelände verlassen zu müssen. Die Schule konnte ein benachbartes Grundstück pachten.
Durch die stetig steigenden Schülerzahlen und die neu hinzugekommene Sekundaria war der Platz hinter dem weithin sichtbaren, orangefarbenen Schulgebäude knapp geworden, der neben dem Holzwerkstatt-Bauwagen und einem Kletterspielplatz auch die Fläche für Ballspiele beherbergt. "Da wurde es manchmal ganz schön eng", so die einhellige Meinung der FSDler, denn wenn bei gutem Wetter gleichzeitig gebolzt, Federball gespielt und an Arbeitstischen gemalt werden sollte, rückte man sich oft allzu sehr auf die Pelle.
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"Doch damit ist jetzt Schluss, denn unsere hartnäckigen Bemühungen, das fast 1000 Quadratmeter große Gelände neben der Schule pachten zu können, haben endlich zum Erfolg geführt!", freut sich Vera Despineux, deren Sohn seit zwei Jahren begeisterter FSD-Schüler ist, und die sich wie fast alle Eltern intensiv ehrenamtlich um die Belange der Schule kümmert. Das Grundstück steht der FSD seit Mitte Mai zur Verfügung, und sofort wurden Pläne zur Nutzung geschmiedet.
"Aber natürlich nicht über die Köpfe der Kinder hinweg, ganz im Gegenteil. Die Aufteilung des Geländes wurde nur ganz grob von der Schulleitung vorgegeben, und alle Schüler waren aufgerufen, sich an der Gestaltung zu beteiligen – und sofort Feuer und Flamme!", so Viktoria Böhler, eine der "Lernbegleiter" genannten Lehrkräfte.
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Martin Ganz half mit seinem Gerät fürs Grobe. |
Zunächst wurden von mehreren Planungs-AGs Vorschläge zur Nutzung und Gestaltung ausgearbeitet. Diese wurden gemeinsam bewertet, und die besten Konzepte durften dann in einer anschließenden Projektwoche realisiert werden. "Wir hatten eine Vermessungsgruppe, einen Architektengruppe, eine Gruppe für den Fußballplatz, eine Gruppe zur übergeordneten Organisation, und sogar an eine Versorger- und Springergruppe wurde gedacht." Die Erwachsenen standen jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung und waren für den Notfall mit Vetorechten ausgestattet, die aber kaum zum Einsatz kamen. Und alle seien heilfroh gewesen, als zur Vorbereitung des Fußballplatzes Hilfe in Form des Traktors vom Häuslemaierhof samt Martin Ganz als Steuermann kam, denn andernfalls wären wohl einige der "Arbeiter" nach Schulschluss mit Schwielen an den Händen nach Hause gewankt, erinnert sich Vera Despineux. "Diese Arbeiten wurden von Herrn Ganz gesponsert, und der nach der Einebnung auf dem Platz verteilte Rindenmulch wurde uns von den Holzwerken Dold zu einem Superpreis überlassen." Als Nächstes sind die Tore und der Zaun dran. Der Hügel und eine Grube, in der ein Feuchtbiotop angelegt werden soll, sind auch schon fertig. Und längerfristig sind noch eine Feuerstelle und ein Lehmofen geplant – aber eins nach dem anderen.
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Sozialer Tag der FSD |
| Gartenprojekt_im_Dreisamtaeler_19.10.11.jpg |
| BZ-Artikel_Aussengelaende_6-09.pdf | 165 K |
| BZ-Artikel_Genehmigung_6-08.pdf | 118 K |
| BZ-Artikel_Kulisse_Wiesneck_5-08.pdf | 84 K |
| BZ_FSD_22_6.pdf | 55 K |
| Interview_BZ_16_3.pdf | 44 K |
| Interview_BZ_16_1.pdf | 42 K |
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